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14 Teams, ein Ziel: Der Kampf um den Meistertitel beginnt bald!

  • vor 2 Tagen
  • 4 Min. Lesezeit

Die Eishockey-Sommerpause ist bald zu Ende und die Spieler sind zurück auf dem Eis.

Neue Spieler werden integriert, Linien getestet und die ersten Systeme eingeübt. Für die Trainer beginnt damit eine wichtige Phase: In wenigen Wochen muss aus einzelnen Spielern wieder eine funktionierende Mannschaft werden.


Fribourg startet als Meister

Nach dem historischen ersten Schweizer Meistertitel geht Fribourg-Gottéron erstmals als Titelverteidiger in eine neue Saison. Im vergangenen April setzte sich Fribourg im Final gegen den HC Davos durch und schrieb damit Vereinsgeschichte.

Nun ist die Situation eine andere. Fribourg ist nicht mehr der Jäger, sondern der Gejagte. Gleichzeitig hat sich die Mannschaft verändert. Einige erfahrene Spieler haben den Klub verlassen. Die grosse Frage wird deshalb sein, ob Gottéron die Qualität der Meistersaison bestätigen kann.

Der erste Titel ist gewonnen. Jetzt beginnt die Arbeit für den zweiten.


Zürich will den Pokal zurück

Die ZSC Lions gehören erneut zu den grossen Favoriten. Mit Claude Julien übernimmt ein erfahrener Trainer das Team und soll neue Impulse setzen.

Die Zürcher verfügen über einen starken Kader und werden sich mit dem Gedanken an den Meistertitel beschäftigen. Entscheidend dürfte sein, wie schnell sich die Mannschaft an die neue sportliche Führung gewöhnt.


Zug vor einem besonderen Saisonstart

Auch der EV Zug wird wieder weit vorne erwartet. Die Zuger besitzen genügend Qualität, um in der Meisterschaft und in den Playoffs eine wichtige Rolle zu spielen.

Eine Besonderheit gibt es bereits zu Beginn: Wegen der Situation rund um die Heimspielstätte bestreitet Zug zunächst zahlreiche Spiele auswärts. Ein guter Start könnte deshalb besonders wertvoll sein.


Davos will den letzten Schritt machen

Der HC Davos war im vergangenen Jahr ganz nah am Titel. Erst im siebten Finalspiel musste sich der HCD Fribourg geschlagen geben.

Die Bündner haben damit bewiesen, dass sie um den Meistertitel spielen können. Nun soll es im nächsten Anlauf ganz nach oben gehen. Die Finalniederlage dürfte dabei zusätzliche Motivation liefern.


Lausanne und Genève-Servette lauern

Der Lausanne HC hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil der Spitzengruppe entwickelt. Auch diesmal ist mit Lausanne zu rechnen, wenn es um die vorderen Plätze geht.


Ähnlich sieht es bei Genève-Servette aus. Die Genfer verfügen über viel Erfahrung und können an einem guten Abend jeden Gegner schlagen. Für beide Teams wird die Konstanz über die lange Qualifikation entscheidend sein.


Bern und Biel wollen wieder nach vorne

Beim SC Bern sind die Erwartungen traditionell hoch. Nach zuletzt durchwachsenen Jahren wollen sich die Berner wieder näher an die nationale Spitze heranarbeiten und sich eine möglichst gute Ausgangslage für die Playoffs schaffen. Der Saisonstart hat es bereits in sich: Zum Auftakt wartet mit den ZSC Lions ein grosser Gegner.


Auch beim EHC Biel ist der Anspruch klar: Die Seeländer wollen wieder regelmässiger um die vorderen Plätze mitspielen. Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen geht es darum, mehr Konstanz zu zeigen und sich früh eine gute Ausgangslage für den weiteren Saisonverlauf zu erarbeiten. Der Weg zurück in die Spitzengruppe führt dabei über einen möglichst starken Start.


Kloten will den nächsten Schritt

Der EHC Kloten möchte den Abstand zu den Spitzenteams weiter verkleinern. Die Mannschaft hat Potenzial, muss dieses aber über eine ganze Saison zeigen.

Für Kloten geht es vor allem um Konstanz. Gelingt eine stabile Qualifikation, ist der Kampf um die Playoff-Plätze möglich.


Lugano und die Lakers mit Ambitionen

Beim HC Lugano richtet sich der Blick ebenfalls nach oben. Die Tessiner wollen wieder näher an die Spitzenteams herankommen. Dafür braucht es vor allem mehr Konstanz.


Die Rapperswil-Jona Lakers haben sich in der National League etabliert und wollen den nächsten Schritt machen. Gegen die grossen Teams können die Lakers immer wieder überraschen.


Ambri und Langnau kämpfen um ihre Chancen

Der HC Ambri-Piotta wird auch in dieser Saison mit viel Leidenschaft auftreten. Vor allem zu Hause wollen die Tessiner wichtige Punkte sammeln und möglichst lange im Rennen um die Playoffs bleiben.


Die SCL Tigers aus Langnau setzen ebenfalls auf Kampfgeist und Teamarbeit. Gegen die grossen Klubs sollen wieder möglichst viele Punkte gesammelt werden. Für einen Platz in den Playoffs braucht es allerdings eine sehr konstante Saison.


Ajoie vor einer schwierigen Aufgabe

Für den HC Ajoie bleibt die Herausforderung gross. Gegen die finanziell und sportlich stärker besetzten Teams braucht es Disziplin, Einsatz und möglichst wenige Ausrutscher.

Jeder Punkt kann für die Jurassier wichtig werden. Das Ziel wird sein, den Anschluss an die Konkurrenz nicht zu verlieren und möglichst lange um den Verbleib in der Liga beziehungsweise eine bessere Ausgangslage zu kämpfen.


Wer wird Meister?

Eine Prognose ist zu diesem Zeitpunkt nahezu unmöglich. Noch haben die Mannschaften kein Pflichtspiel absolviert und die Vorbereitung ist in vollem Gang.

Fribourg-Gottéron startet als Meister mit viel Selbstvertrauen, muss aber mit den Veränderungen im Kader umgehen. Zürich, Zug und Davos gehören zu den Teams, die den Titel zurückholen wollen. Lausanne und Genève-Servette können ebenfalls weit kommen.

Dahinter könnte es eng werden. Bern möchte wieder nach vorne, Kloten hofft auf den nächsten Schritt, während Biel, Lugano und Rapperswil-Jona um eine gute Ausgangslage kämpfen. Ambri, Langnau und Ajoie werden versuchen, den Favoriten möglichst viele Punkte abzunehmen.


Der Countdown läuft

Am 15. September 2026 beginnt die neue National-League-Saison.

Dann wird sich zeigen, ob Fribourg seinen historischen Erfolg bestätigen kann, ob Zürich den Meistertitel zurückholt oder ob ein anderer Klub für eine Überraschung sorgt.

Das Schweizer Eishockey ist bald zurück – und die Jagd auf Fribourg beginnt!

Bild: Wrestling-City

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